30.03.2016 Mittwoch Öffentlicher AED (Defi) in Aschering - DLRG trainiert interessierte Bewohner

AED und HLW Schulung für die Bevölkerung in Aschering durch Ehrenamtliche der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. am 30.03.2016

AED und HLW Schulung für die Bevölkerung in Aschering durch Ehrenamtliche der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. am 30.03.2016

AED und HLW Schulung für die Bevölkerung in Aschering durch Ehrenamtliche der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. am 30.03.2016

AED und HLW Schulung für die Bevölkerung in Aschering durch Ehrenamtliche der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. am 30.03.2016

AED und HLW Schulung für die Bevölkerung in Aschering durch Ehrenamtliche der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. am 30.03.2016

AED und HLW Schulung für die Bevölkerung in Aschering durch Ehrenamtliche der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. am 30.03.2016

Aschering (KOH) - Mehr als 30 Bewohner Ascherings wurden von Ehrenamtlichen der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. in der Bedienung eines AED und in Reanimation geschult.

Rund 130.000 Menschen in Deutschland sterben pro Jahr an einem sogenannten plötzlichen Herztod. Damit sterben über 12 mal mehr Menschen am plötzlichen Herztod, als im Straßenverkehr tödlich verunglücken. Der plötzliche Herztod tritt ohne Vorwarnung ein, überall und jederzeit. Er trifft Menschen aller Altersstufen auf der ganzen Welt, unabhängig von körperlicher Fitness und Lebenswandel - und die meisten überleben ihn nicht.

Derzeit überleben nur etwa 5 % der Patienten, da eine wirksame Hilfe häufig zu spät eintrifft.

Im täglichen Nachrichtengeschehen findet dies kaum Beachtung, da die Betroffenen meist in einem Krankenhaus versterben und nicht bei einem spektakulären Autounfall auf unseren Straßen.

Der plötzliche Herztod hinterlässt tragische Lücken in Familien, an Arbeitsplätzen und in Gemeinden. Dennoch gibt es Hoffnung, denn eine Behandlung ist möglich: Die Defibrillation.

Schlüssel zum Überleben eines plötzlichen Herztodes ist eine umgehende Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und vor allem auch die frühe Defibrillation (Verabreichen eines elektrischen Schocks). Die Zeit ist dabei ein entscheidender Faktor. 

Denn mit jeder Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um etwa 10 %. 

Um die "Defibrillation" als einzig effektive Therapie gegen das meist im Rahmen eines plötzlichen Herztodes vorliegende "Kammerflimmern" einsetzen zu können, wurden kleine und leichte Geräte, so genannte AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) entwickelt.

Der Vorteil: Nicht-ärztliches Personal kann problemlos defibrillieren, selbst Laien. Die Geräte sind so aufgebaut, dass sie alles Wichtige selbständig erledigen und den Helfer dazu auch noch durch die Notfallbehandlung leiten. Das bringt Hilfe und damit auch etwas Ruhe in die Notfallsituation.

Im Rahmen eines Projektes "Kampf dem Herztod - öffentliche Defis für Pöcking" stellt seit 2009 das Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Gemeinde Pöcking zusammen mit dem Katastrophenschutz e.V. und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Ortsverband Pöcking-Starnberg e.V. sicher, dass an zentralen Orten in Pöcking öffentliche Defis zur Verfügung stehen.

Als neuestes Gerät wurde in Aschering an der Bushaltestelle ein öffentlicher AED in Betrieb genommen. Dort kann man im Notfall einen Notrufknopf drücken und wird direkt mit der integrierten Leitstelle in Fürstenfeldbruck verbunden, die für die Koordination des Rettungsdienstes zuständig ist. Die Leitstelle kann dann ferngesteuert den Defi freigeben und parallel die professionellen Helfer des Rettungsdienstes alarmieren.

Und damit die Bewohner von Aschering keine Berührungsängste mit dem Gerät haben und wissen, wie man es richtig bedient, haben ehrenamtliche Ausbilder der DLRG Pöcking-Starnberg am 30.03.2016 die Bedienung und auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) erklärt.

Mehr Infos zum gemeinsamen Programm "Kampf dem Herztod - Öffentliche Defis in Pöcking" finden Sie auf der Homepage des Katastrophenschutz e.V. von 2009/2010 gibt es unter:
http://www.katastrophenschutz-ev.de/content/view/78/43/

 

Die DLRG im Landkreis Starnberg:

Die DLRG Pöcking-Starnberg e.V. repräsentiert die weltweit größte Wasserrettungsorganisation im Landkreis Starnberg. Ihre rein ehrenamtlichen Einsatzkräfte stehen rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr für Notfälle bereit. Mit dem zusätzlichen First Responder Dienst werden die Retter parallel zu Rettungswagen und Notarzt zu jedem Notfall im Gemeindegebiet Pöcking alarmiert und können so lebensrettende Zeit für den Patienten gewinnen. Die DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg steht jederzeit zur Verfügung, um regional und auch überregional Vermisste zu suchen. Rund 300-mal pro Jahr werden die ehrenamtlichen Pöckinger Retter alarmiert, um Menschen in Not zu helfen.

Mehr Infos zur DLRG Pöcking-Starnberg e.V. gibt es unter www.poecking-starnberg.dlrg.de und immer aktuell auf der Facebook-Seite des DLRG-Ortsverbandes unter: www.facebook.com/DLRGPoeckingStarnberg

Mehr Infos zur DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg gibt es auf oben genannter Homepage und immer aktuell auf der Facebook-Seite unter: www.facebook.com/DLRGRettungshunde

Von: Walter Kohlenz

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