06.03.2016 Sonntag Vier Ruderer durch die Wasserrettung am Starnberger See vor dem Ertrinken gerettet.

DLRG-Rettungskräfte der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. bei einem Rettungseinsatz am Starnberger See, bei dem vier Ruderer vor dem Ertrinken gerettet wurden.

DLRG-Rettungskräfte der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. bei einem Rettungseinsatz am Starnberger See, bei dem vier Ruderer vor dem Ertrinken gerettet wurden.

DLRG-Rettungskräfte der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. bei einem Rettungseinsatz am Starnberger See, bei dem vier Ruderer vor dem Ertrinken gerettet wurden.

DLRG-Rettungskräfte der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. bei einem Rettungseinsatz am Starnberger See, bei dem vier Ruderer vor dem Ertrinken gerettet wurden.

Starnberger See (KOH) - Vier Ruderer im Alter zwischen 22 und 35 Jahren wurden durch die Wasserrettung am Starnberger See vor dem Ertrinken gerettet.

Gegen 10:45 ist am 06.03.2016 in der Starnberger Bucht am Starnberger See ein Sportruderboot mit vier Ruderern gekentert und das Boot direkt unter die Wasseroberfläche gesunken.

Die vier Verunglückten konnten zwar noch selbst einen Notruf absetzen, sind allerdings sehr schnell ausgekühlt. Dies nicht zuletzt deswegen, weil sie mehrheitlich vollkommen unzulänglich für die winterlichen Wassertemperaturen von rund vier Grad Celsius gekleidet waren. Auch hatte keiner der Ruderer eine Rettungsweste an, was ihnen beinahe das Leben gekostet hätte.  

Die integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck alarmierte die zuständigen Wasserretter der Wasserwacht Starnberg und der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. zur Einsatzstelle, die mit jeweils zwei Rettungsbooten umgehend ausrückten. Die Einsatzleitung Wasserrettung übernahm der diensthabende Einsatzleiter der DLRG, Walter Kohlenz.

"Die vier Verunglückten hatten unglaubliches Glück, denn sie waren in unverantwortlicher Weise gekleidet und in keiner Weise auf die winterlichen Temperaturen und einen Unfall im Wasser vorbereitet.", so Kohlenz und weiter: "Hätten unsere ehrenamtlichen Rettungskräfte nur wenige Minuten länger gebraucht, müssten wir jetzt vermutlich von vier ertrunkenen jungen Menschen sprechen. Die vier können ihren zweiten Geburtstag feiern."

Einer der Patienten wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen. Die anderen drei Verunglückten kamen mit Rettungswagen in umliegende Kliniken.

Im Einsatz waren insgesamt 25 Einsatzkräfte von DLRG und Wasserwacht mit vier Rettungsbooten, vier Rettungswagen des BRK, zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber und die Polizei.

 

Die DLRG im Landkreis Starnberg:

Die DLRG Pöcking-Starnberg e.V. repräsentiert die weltweit größte Wasserrettungsorganisation im Landkreis Starnberg. Ihre rein ehrenamtlichen Einsatzkräfte stehen rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr für Notfälle bereit. Mit dem zusätzlichen First Responder Dienst werden die Retter parallel zu Rettungswagen und Notarzt zu jedem Notfall im Gemeindegebiet Pöcking alarmiert und können so lebensrettende Zeit für den Patienten gewinnen. Die DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg steht jederzeit zur Verfügung, um regional und auch überregional Vermisste zu suchen. Rund 300-mal pro Jahr werden die ehrenamtlichen Pöckinger Retter alarmiert, um Menschen in Not zu helfen.

Mehr Infos zur DLRG Pöcking-Starnberg e.V. gibt es unter www.poecking-starnberg.dlrg.de und immer aktuell auf der Facebook-Seite des DLRG-Ortsverbandes unter: www.facebook.com/DLRGPoeckingStarnberg

Mehr Infos zur DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg gibt es auf oben genannter Homepage und immer aktuell auf der Facebook-Seite unter: www.facebook.com/DLRGRettungshunde

Von: Walter Kohlenz

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