18.09.2015 Freitag DLRG Pöcking-Starnberg e.V. hilft bei Flüchtlingskrise

Ehrenamtliche Einsatzkräfte der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. und Kameraden der DLRG aus München-Mitte und Taufkirchen überprüfen am Hauptbahnhof Leipzig ihr Material, um weiter effektiv medizinische Hilfe leisten zu können.

Das vierköpfige Einsatzteam der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. sowie DLRG München-Mitte und Taufkirchen am Hauptbahnhof Leipzig, nachdem Sie knapp 600 Flüchtlinge in einem Sonderzug quer durch Deutschland begleitet und medizinisch betreut haben.

Ehrenamtliche Einsatzkräfte der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. und Kameraden der DLRG aus München-Mitte und Taufkirchen am Hauptbahnhof Leipzig, nachdem Sie knapp 600 Flüchtlinge in einem Sonderzug quer durch Deutschland begleitet und medizinisch betreut haben.

Helfer der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. im Zug. Aufgabe des DLRG-Teams ist die medizinische Begleitung eines Flüchtlings-Sonderzuges quer durch Deutschland.

Es gibt vermutlich vielfältige Gründe nach Deutschland kommen zu wollen. Sei es der Wunsch, sich finanziell zu verbessern, eine fundierte Ausbildung zu erhalten, oder einen guten Job mit hervorragender Sozialabsicherung zu finden...bei jedem Bürger eines anderen Staates wird es ein Stück weit anders aussehen, was ihn antreibt zu uns kommen zu wollen. Was wir aber momentan erleben, ist eine europaweite Krisensituation, weil neben den oben genannten Personengruppen, in ganz erheblicher Anzahl Menschen zu uns kommen, deren Lebensgrundlage durch kriegerische Handlungen und Terrorregime zerstört wurde, deren Familien gefoltert und getötet worden sind und die häufig dringend medizinische und menschliche Hilfe benötigen.

Zur Zeit vergeht kein Tag, ohne dass uns Bilder und Berichte Not leidender, fliehender Menschen erreichen. Viele von ihnen versuchen, während ihrer Flucht das Mittelmeer zu überwinden. Sie fahren mit Schlauchbooten, auf denen Menschen nicht einmal auf einem Baggersee sicher wären. Oder in vollkommen überladenen Fischerbooten - meist ohne Schwimmwesten und Rettungsmittel. Wenn das sichere Ufer oder ein Rettungsschiff in der Nähe ist, versuchen alle zugleich in Sicherheit zu kommen, was schnell zum Unglück führt. Zahlreiche Menschen ertrinken kurz vor ihrer Rettung. Niemand weiß, wie viele Kinder, Frauen und Männer in diesem Jahr deshalb schon ertrunken sind. Alle Schätzungen sind erschreckend.

Wie groß Not und Angst sein müssen, um solche Risiken auf sich zu nehmen, das kann man sich in unserer im Vergleich wohl behüteten Umgebung kaum vorstellen. All jene Menschen, die vor Tod und Verfolgung fliehen, haben berechtigte Gründe ihre Heimat zu verlassen und in Europa Frieden und Freiheit zu suchen – Menschenrechte, auf die jeder ein Anspruch hat.

Die DLRG als eine der großen Hilfsorganisationen hilft nach ihrer Leistungsfähigkeit jedem, der Hilfe benötigt. Wir helfen nach dem Maß der Not und vollkommen unabhängig von beispielsweise Religion oder Herkunft. Wir arbeiten rein ehrenamtlich.

Viele DLRG-Gliederungen deutschlandweit helfen auf unterschiedlichste Art: sie stellen Material bereit, helfen bei der Errichtung von Unterkünften, bei der Versorgung und medizinischen Betreuung der Menschen dort oder beim Sammeln lebenswichtiger Dinge wie Kleidung und Nahrung. Andere vermitteln den angekommenen Flüchtlingen die oft unbekannten Gefahren von Gewässern, bringen ihnen die Baderegeln näher und das Schwimmen bei. Sie leisten damit nicht nur einen unschätzbaren Beitrag zur Vermeidung von Ertrinkungsopfern, sondern auch zur gesellschaftlichen Integration.

Der Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte der Hilfsorganisationen ist nicht nur essentiel für die in großer Not zu uns geflüchteten Mitmenschen, sondern auch für unsere Mitbürger in den betroffenen Gebieten, die alleine mit Sicherheit vollkommen überfordert in dieser Krisensituation wären.

Auch Einsatzkräfte der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. helfen hier - zusätzlich zu ihren sonstigen Aufgaben in Beruf, Familie und DLRG-Regeldienst -  mit großem Engagement.

Ob als medizinische Begleitung der Flüchtlingszüge quer durch Deutschland, als Fachberater und Führungskräfte in Stäben und dem Gemeinsamen Einsatz- und Lagezentrum (GELZ) der bayerischen Hilfsorganisationen oder auf vielfältige andere Weise.

Wenn Sie die Arbeit der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. unterstützen und unsere Einsatzfähigkeit erhalten möchten, dann können Sie zum Beispiel selbst bei uns ehrenamtlich aktiv werden oder durch eine Spende unsere gemeinnützige und freiwillige Arbeit fördern und damit dringed notwendige Anschaffungen ermöglichen.

Kontoverbindung
DLRG Pöcking-Starnberg e.V.
Sparkasse München Starnberg Ebersberg
Kto-Nr.: 430 065 011
BLZ: 702 501 50
IBAN: DE14 7025 0150 0430 0650 11
BIC: BYLADEM1KMS

 

Die DLRG im Landkreis Starnberg:

Die DLRG Pöcking-Starnberg e.V. repräsentiert die weltweit größte Wasserrettungsorganisation im Landkreis Starnberg. Ihre rein ehrenamtlichen Einsatzkräfte stehen rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr für Notfälle bereit. Mit dem zusätzlichen First Responder Dienst werden die Retter parallel zu Rettungswagen und Notarzt zu jedem Notfall im Gemeindegebiet Pöcking alarmiert und können so lebensrettende Zeit für den Patienten gewinnen. Die DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg steht jederzeit zur Verfügung, um regional und auch überregional Vermisste zu suchen. Rund 300-mal pro Jahr werden die ehrenamtlichen Pöckinger Retter alarmiert, um Menschen in Not zu helfen.

Mehr Infos zur DLRG Pöcking-Starnberg e.V. gibt es unter www.poecking-starnberg.dlrg.de und immer aktuell auf der Facebook-Seite des DLRG-Ortsverbandes unter: www.facebook.com/DLRGPoeckingStarnberg

Mehr Infos zur DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg gibt es auf oben genannter Homepage und immer aktuell auf der Facebook-Seite unter: www.facebook.com/DLRGRettungshunde

Von: Walter Kohlenz

zurück zur News-Übersicht

E-Mail an Walter Kohlenz:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Wichtig: Gross- und Kleinschreibung beachten!
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden