30.12.2014 Dienstag Vorsicht Hundebesitzer - das Eis trägt nicht

Ein Hundeführer der DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg wird in die Lage eingewiesen.

Ein DLRG-Retter beobachtet die Eislage am Masinger See.

Auf vielen Weihern und Teichen in Bayern liegt bereits eine Eisschicht. Sie ist aber meist nur einige Millimeter oder weniger Zentimeter dick.

Es besteht grosse Gefahr, dass Menschen ins Eis eingebrechen, wenn sie ihren in das Eis eingebrochenen Hund retten wollen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät für die nächsten Tage und Wochen dringend zur Vorsicht. Die Eisflächen sind meist noch zu dünn um Tiere zu tragen, und erst recht um Menschen tragen zu können. Besonders gefährlich ist die Schneeschicht auf dem Eis; denn sie macht Löcher in der Eisschicht unsichtbar.

Bei Seen soll die Eisdecke mindestens 15 cm stark sein, damit das Eis betreten werden kann. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Auch die Schneeschicht auf dem Eis verhindert das Nachwachsen der Eisschicht.

Sicherheitstipps für Frauchen und Herrchen
Nehmen Sie Ihren Hund in der Nähe von Gewässern auf jeden Fall an die Leine.

Lassen Sie ihn nicht auf Eis laufen. Ist er trotzdem aufs Eis gelaufen, so rufen Sie ihn zurück und entfernen Sie sich vom Ufer, damit er ihn folgt, so wie er es gewohnt ist.

Wenn Ihr Hund eingebrochen ist, gehen Sie nicht aufs Eis, um ihn zu retten. Das Einbrechen des Tiers ist ein Warnzeichen: Eis, das einen Hund nicht trägt, trägt erst recht keinen Menschen. Rufen Sie Rettungskräfte mit geeigneter Ausrüstung über Notruf 112.

Die Rettungskräfte der DLRG im Landkreis Starnberg haben durch ihre DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg ergänzend besonders geschulte Spezialisten, die sich dann auch fachlich fundiert um den Hund kümmern können.

Wissenswertes über das Eis
Dunkle Stellen im Eis bedeuten eine besonders dünne Eisschicht: Über fließendem Wasser wächst die Eisschicht langsamer als auf stehendem. Daher besteht besondere Gefahr an Zu- und Abflüssen von Seen und an Quellen im See, die Strömungen verursachen; ebenso an bewachsenen Uferstellen.

Ein Knistern oder Knacken beim Betreten der Eisschicht ist ein letzter Hinweis dafür, dass die Tragkraft des Eises nicht ausreicht.

Das eiskalte Wasser verursacht schneidende Schmerzen und raubt dem Körper Muskelkraft. Einem verunfallten Menschen bleiben deshalb nur wenige Minuten Zeit, sich selbst zu retten. Außerdem bedeutet Unterkühlung im eisigen Wasser fast immer Lebensgefahr.

 

Die DLRG im Landkreis Starnberg:

Die DLRG Pöcking-Starnberg e.V. repräsentiert die weltweit größte Wasserrettungsorganisation im Landkreis Starnberg. Ihre rein ehrenamtlichen Einsatzkräfte stehen rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr für Notfälle bereit. Rund 250-mal pro Jahr werden die ehrenamtlichen Pöckinger Retter alarmiert, um Menschen in Not zu helfen.

Die DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg:

Die DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg wurde ursprünglich 2004 als „Mantrailer & Rettungshunde Starnberg e.V.“ gegründet und 2014 in den DLRG Ortsverband Pöcking-Starnberg e.V. als Rettungshundestaffel Starnberg eingegliedert.

Seit 2005 ist die im Einsatz für die Polizeipräsidien München und Oberbayern.

In den vergangenen sechs Jahren wurde die Rettungshundestaffel rund 600 mal alarmiert und konnte eine Vielzahl der Suchen erfolgreich abschließen, davon zahlreiche lebensrettend.

Aktuell (Stand: 31.12.2014) stehen 15 geprüfte Suchhundeteams in den Bereichen Personen-Spür-Hunde (PSH/Mantrailer) und Flächensuchhunde für unterschiedlichste Suchverfahren zur Verfügung. Weitere Einsatzteams stehen in Ausbildung und kurz vor der Prüfung.

Mehr Infos zur DLRG Pöcking-Starnberg e.V. und ihrer DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg gibt es unter www.poecking-starnberg.dlrg.de und immer aktuell auf der Facebook-Seite unter: www.facebook.com/DLRGRettungshunde

Von: Walter Kohlenz

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