02.11.2016 Mittwoch Zwei neue Strömungsretter-Gruppenführer bei der DLRG im Landkreis Starnberg

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. absolvieren Qualififizierung zum Strömungsretter-Gruppenführer

Zwei aktive Retter der DLRG Pöcking-Starnberg e.V. haben sich vergangene Woche (28.10 bis 31.10.2016) dem Lehrgang „Strömungsretter Stufe 2“ des DLRG-Landesverbandes Bayern e.V. in Österreich (Kössen) gestellt. Diese Weiterbildung qualifiziert die bereits ausgebildeten Strömungsretter zum Führen von SR-Einheiten im Einsatz. Voraussetzung zur Teilnahme sind neben einer absolvierten Führungsausbildung auch fundiertes Wissen in den Bereichen Strömungsrettung und Seiltechnik.

Zum Fortbildungsprogramm des SR2, wie die Ausbildung intern abgekürzt wird, gehören u.a. das sichere Schwimmen in starken Strömungen bzw. Wildwassern. Auch die bootgestützte Rettung mittels speziellen Wildwasserbooten, sogenannten Rafts, stand auf dem Lehrplan.

Ein weiterer Schwerpunkt der Strömungsretter-Tätigkeit ist die seilgestützte Rettung. So müssen Strömungsretter in der Lage sein, sich aktiv von Felsen, Brücken oder Gebäuden abzuseilen, um ggf. zum Patienten vorzustoßen. Andererseits müssen diverse Seilkonstruktionen wie z.B. Seilbrücken über Schluchten errichtet werden, falls die Einsatzlage dies erfordert. So wurde in diesem Lehrgang exemplarisch eine mehr als 15 Meter hohe Seilkonstruktion realisiert, die einen Patienten, sowie den patientenbetreuenden Stöungsretter, aus einer Schlucht heraushob und sicher an Land brachte.

Aufgabe der neuen SR-Gruppenführer ist u.a. das sichere Beherrschen aller seilgestützten Aufbauten, an der Einsatzstelle qualifizierte Helfer zu überwachen und technische Aufbauten vor der Inbetriebnahme auf sicherheitsrelevante Fehler zu prüfen, abzunehmen und freizugeben.

All diese Ausbildungsinhalte wurden beim Passieren eines Canyons auf die Probe gestellt. Der Canyon ist ein Schluchtenkomplex der nur mittels Abseilstellen, Seilbrücken und einem eingespielten Team passiert werden kann. Dabei wurden Notfallrucksäcke und Tragen mitgeführt und mitten innerhalb des Canyons die Patientenerstversorgung geübt. Abschließend musste ein Patient durch den Canyon abtransportiert werden, was die Lehrgangsteilnehmer vor eine besondere Herausforderung stellte.

Da aktive Strömungsretter stets körperliche Höchstleistungen erbringen müssen, sind vor Lehrgangsbeginn sowohl ein Ausdauertest, als auch ein Schwimmtest abzulegen. Dass dies nicht grundlos gefordert ist, wurde während der vier Lehrgangstage allzu deutlich. Die Ausbildungstage waren teilweise über 12 Stunden lang und äußerst kräftezehrend. So mussten die neuen SR-Gruppenführer nach 3 Stunden schwimmen im kalten Gebirgsfluss nach einer recht knapp bemessenen Verpflegungspause bereits in einer Nachtübung ihr Können unter Beweis stellen und insbesondere bei den Seilaufbauten, an denen das Leben der Kameraden und Patienten hängen, sichere und souveräne Arbeit leisten.

Unseren beiden neuen ehrenamtlichen Strömungsretter-Gruppenführern herzlichen Glückwunsch zu Absolvierung der anspruchsvollen Zusatzqualifikation.

Vielen Dank an Axel Seiz (DLRG LV Bayern) und DLRG Illingen für die Fotos und Textvorlagen.

 

Die DLRG im Landkreis Starnberg:

Die DLRG Pöcking-Starnberg e.V. repräsentiert die weltweit größte Wasserrettungsorganisation im Landkreis Starnberg. Ihre rein ehrenamtlichen Einsatzkräfte stehen rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr für Notfälle bereit. Mit dem zusätzlichen First Responder Dienst werden die Retter parallel zu Rettungswagen und Notarzt zu jedem Notfall im Gemeindegebiet Pöcking alarmiert und können so lebensrettende Zeit für den Patienten gewinnen. Die DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg steht jederzeit zur Verfügung, um regional und auch überregional Vermisste zu suchen. Rund 300-mal pro Jahr werden die ehrenamtlichen Pöckinger Retter alarmiert, um Menschen in Not zu helfen.

Mehr Infos zur DLRG Pöcking-Starnberg e.V. gibt es unter www.poecking-starnberg.dlrg.de und immer aktuell auf der Facebook-Seite des DLRG-Ortsverbandes unter: www.facebook.com/DLRGPoeckingStarnberg

Mehr Infos zur DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg gibt es auf oben genannter Homepage und immer aktuell auf der Facebook-Seite unter: www.facebook.com/DLRGRettungshunde

Von: Walter Kohlenz

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