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Alarmierung und Einsatzzeiten

  • Die DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg ist jederzeit über die integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck unter 112 in den Landkreisen STA, FFB, LL und DAH, aus anderen Landkreisen (08141 – 22 700 600) alarmierbar.
  • Mit dem diensthabenden Fachdienst-Einsatzleiter ist direkt nach der Alarmierung eine Kontaktaufnahme möglich.
  • Die erste Einsatzkraft ist in der Regel spätestens 30 Minuten nach Alarmierung vor Ort, da unsere Suchteams vom Ost-Allgäu, über Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck, Starnberg, München bis zum Tegernsee breit gestreut sind.
  • Unser Diensthabender steht als Fachberater und Ansprechpartner zur Verfügung, sollte vor Ort bereits eine Einsatzleitung installiert sein.
  • Bedarfsgerecht können neben Rettungshunde- und Suchteams auch jederzeit weitere Spezialkräfte eingebunden werden.

Wichtige Informationen für den Einsatzleiter

  • Was wird benötigt?
    Personenspürhunde/Mantrailer, Flächensuchhunde, Wasserortung
  • Wo befindet sich das Suchgebiet?
    Z.B. Wald, bewohntes Gebiet, freie Fläche, stehendes/fließendes Gewässer. Ggf. genaue Anschrift und/oder GPS-Koordinaten
  • Möglichst genaue Angaben zur vermissten Person (z.B. Name, Alter, Aussehen, Kleidung, besondere Kennzeichen, gesundheitliche Probleme, Medikamente, ggf. bekannter Grund der Vermissung (Abschiedsbrief, etc.))
  • Abgängig seit wann?
  • Angaben zum Umfeld (z.B. bekannte Suizidgefahr, übliche Aufenthaltsorte)
  • Besteht Fremd- und/oder Eigengefährdung?
  • Ggf. Adresse zur Sicherung von geeigneten Geruchsartikeln
  • Name und Erreichbarkeit des Ansprechpartners / Einsatzleiters vor Ort

Wichtige Punkte für den Einsatz von Personen-Spür-Hunden (PSH/Mantrailer)

  • Frühzeitige Alarmierung! Je älter die Spur, desto schwieriger wird es für den Hund
  • Sollte ein Fahrzeug/die Wohnung/das Krankenbett von Polizei, Pflege-personal oder Angehörigen durchsucht worden sein, ist es schwer, einen sauberen Geruchsartikel (Kleidung - am besten getragene Mütze, Halstücher, Krawatten, T-Shirts, Unterwäsche, etc.) zu erhalten.
  • Der Hundeführer muss die Chance haben, möglichst schnell zum Einsatzort zu gelangen, um einen geeigneten Geruchsartikel der vermissten Person sicherzustellen.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, von Gegenständen wie Autos oder Fahrrädern Gerüche mit Hilfe von Kompressen abzunehmen. Dies dauert ca. 30 Minuten und ist nur effektiv, wenn das Fahrzeug von so wenig Personen wie möglich berührt wurde oder diese Personen noch am Einsatzort sind, damit der Hund differenzieren kann.