Bereich Ausbildung
Der beste Schutz gegen Ertrinken ist das Schwimmenlernen. Daher bildet die DLRG seit vielen Jahren Anfänger zu Schwimmern aus. Auch in Pöcking gibt es auf Anfrage diese Möglichkeit.
Aber auch die eigenen Mitglieder müssen ständig aus- und weitergebildet werden, um den Anforderungen an einen modernen Wasserrettungsdienst gewachsen zu sein. So werden regelmäßig Ausbildungen für Rettungsschwimmen durchgeführt sowie Ausbildungen zum Taucher, Bootsführer, Wachleiter und Ausbilder.
Trainingszeiten
Dienstags von 19:00 - 21:00 Uhr
im Hallenbad Pöcking-Starnberg
Laufend Kurse für
- Anfängerschwimmen
- Schwimmprüfungen
- Rettungsschwimmausbildung
Fachausbildung Wasserrettungsdienst
Die Fachausbildung Wasserrettungsdienst ist nach der Basisausbildung mit dem Rettungsschwimmabzeichen Silber/Gold die eigentliche Ausbildung zum Rettungsschwimmer oder wie man sich nach dem erfolgreichem Abschluss nennen darf - Wasserretter. Die Fachausbildung ist auch Voraussetzung für fast jeden weiteren Ausbildungsgang innerhalb der DLRG.
Grundvorausetzungen
- Mitgliedschaft in der DLRG
- 16 Jahre (zum Zeitpunkt der Prüfung)
- ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung oder Selbsterklärung zum Gesundheitszustand
Basisausbildung
- Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber
- Erste-Hilfe-Kurs
Aufbauausbildung
- Sanitätslehrgang A
- Deutsches Schnorcheltauchabzeichen
-
Nachweis über Teilnahme an folgenden Ausbildungsseminaren:
- Einführungsveranstaltung Wasserrettungsdienst
- Einführung und Organisation im Wasserrettungsdienst
- Besondere Gegebenheiten im Wasserrettungsdienst
- Grundlagen Einsatzlehre
- Revierkunde (örtliche Gegebenheiten)
- Seemanschaft und praktische Ausbildung
- Rettungsschwimmpraxis
- Betreutes Praktikum
- Sprechfunkunterweisung
Prüfung
-
Kombinierte Übung "Rettungsschwimmen und HLW"
- 100 m Anschwimmen mit Grundausrüstung
- Antauchen eines 5 kg Ringes in mindestens 3 m Tiefe
- Aufnehmen des Ringes und damit weitertauchen zu einer in 5 m Entfernung auf Grund abgelegten komplett gefüllten Wettkampfpuppe (Dummy) oder alternativ einer auf Grund liegenden Person
- Ablegen des Tauchringes und Heraufholen der Puppe/Person mit anschließendem Abschleppen über eine Strecke von 50 m
- Anlandbringen des Geretteten und drei Minuten Demonstration der HLW.
-
Rettungsübung (Sanitätsübung)
Abprüfung der Sanitäts-Kenntnisse im Einsatz.:
Es ist eine Situation der täglichen Praxis im Wasserrettungsdienst nachzustellen. In Form von Fallbeispielen (z.B. stark blutende Schnittwunde, ...) soll der Prüfling die erforderlichen Erste-Hilfe-Leistungen und den Einsatz von Hilfsmitteln richtig demonstrieren.
-
Einsatzübung
Abprüfung des Gesamtverhaltens bei einem Einsatz
Es ist eine Notfallsituation realistisch nachzustellen. Der Prüfling soll nachweisen, dass er die Maßnahmen eines Einsatzablaufes unter Einbeziehung aller Einsatzkomponenten (Funk, Motorrettungsboot, andere Hilfsgeräte) beherrscht. Die Übung sollte als Abschluss der Ausbildung absolviert werden, wobei die Einsatzübung auch als Gruppenübung durchgeführt werden kann.
- Theoretische Prüfung mit bundeseinheitlichen Prüfungsbogen
